
Neue Ausstellung „Wertvoll. Salzufler Geschichten zum Kriegsende vor 80 Jahren“
Ab 03. April in der WandelhalleBad Salzuflen (01.04.2025)
Die nationalsozialistische Herrschaft in Bad Salzuflen war vorbei, als die US-Armee am 05. April 1945 in Bad Salzuflen einrückte. Rund vier Wochen später, am 08. Mai 1945, endete mit der deutschen Kapitulation der Zweite Weltkrieg, der mehr als 60 Millionen Menschenleben gefordert hatte. Doch was bleibt danach? Welche Schicksale hatten Einheimischen, Vertriebene und Verfolgte? Um eine Antwort auf diese Fragen zu erhalten, startet kommenden Donnerstag (03. April 2025) eine neue und eindrucksvolle Ausstellung mit dem Titel „Wertvoll. Salzufler Geschichten zum Kriegsende vor 80 Jahren“.
In den Räumlichkeiten der Wandelhalle (Parkstraße 20) im Kurpark erzählen zehn Objekte von Salzuflerinnen und Salzuflern „spannende Geschichten aus der Zeit des Krieges, von Lazaretten und Klimaforschung, aber auch Flucht, Antisemitismus und vielen weiteren Bereichen“, beschreibt Sonja Beinlich die Zeugnisse dieser bewegten Zeitepoche, die die Stadtarchivarin gemeinsam mit ihrem Team zusammengestellt hat. Besucht werden kann die Dauerausstellung täglich während der Öffnungszeiten der Wandelhalle in der Zeit von 09 bis 18 Uhr.
Ehemaliger Stadtarchivar Franz Meyer referiert abends zum „Kriegsende in Bad Salzuflen“
Am gleichen Tag erwartet die Besucherinnen und Besucher in der Wandelhalle auch ein interessanter Vortrag des Referenten Franz Meyer zum Thema „Kriegsende in Bad Salzuflen“, in dem die Ereignisse der letzten Monate des Zweiten Weltkriegs in der Kurstadt geschildert werden. Dabei zeigt der ehemalige Stadtarchivar auf, wie das Kriegsende 1945 erlebt wurde, und beleuchtet anhand historischer Dokumente und Zeitzeugenberichte die Auswirkungen auf die Bevölkerung sowie den Übergang in die Nachkriegszeit. Der Vortrag am 03. April 2025, ab 18.30 Uhr, in der Wandelhalle, der in die vielschichtige Veranstaltungsreihe „80 Jahre Kriegsende“ eingebettet ist, bietet Einblicke in ein wichtiges Kapitel der lokalen Historie und verdeutlicht, wie das Kriegsende das Leben vor Ort prägte.