
Salonkomödie „Einszweiundzwanzig vor dem Ende“
am 16. Mai in der Konzerthalle Bad SalzuflenBad Salzuflen (17.03.2025)
Einsam, schüchtern, mit fast 40 Jahren noch immer ungeküsst, ist Bernhard (Heiko Ruprecht) entschlossen, sich umzubringen, weil er das Gefühl hat, sein Leben verpasst zu haben. Da klopft es an der Tür. Ein Mann (Jan Messutat) mit Schnurrbart, Rollkragenpullover und Pistole steht davor und zielt auf den überrumpelten Bernhard. Es ist der Tod in Person, der heute seinen ersten Arbeitstag hat und Bernhard abholen will. Das ist allerdings nicht so einfach, denn der Tod agiert ziemlich ungeschickt und unprofessionell. Wenngleich der seltsam schrullige Möchtegern-Mörder zögert, ermutigt ihn Bernhard geradezu. Es entwickelt sich dem Besucher und Bernhard ein absurder Dialog voller Witze und Kalauer um die Gründe für den Freitod des einen und die Anwesenheit des anderen; beide vermasseln jedoch den geplanten Selbstmord.
Schließlich klärt ein Anruf von „übergeordneter Stelle“ die Situation: Der Tod hat sich im Stockwerk geirrt – er wird eine Etage höher von der lebensmüden Clara (Sophie Göbel) erwartet. Mit ihr hatte Bernhard bereits eine Bekanntschaft geschlossen, da sie von ihm insgeheim schon lange verehrt wird. Bei einem vorsichtigen Annäherungsversuch funkt es bei beiden augenblicklich. Als Bernhard dann begreift, mit wem er die ganze Zeit debattiert hat, ist es bereits „Einszweiundzwanzig vor dem Ende“. Die bissig entlarvende Salonkomödie von Matthieu Delaporte, aufgeführt am 16. Mai (Freitag) 2025, ab 20 Uhr, in der Konzerthalle Bad Salzuflen, ist tempo- und pointenreich sowie genauso erheiternd und köstlich absurd. Und nach einer Stunde und 22 Minuten weiß das Publikum, wofür es sich zu leben lohnt.
In der Hauptrolle ist Heiko Ruprecht zu erleben, bekannt aus der TV-Serie „Der Bergdoktor“, in der er Hans Gruber spielt. Überdies steht er regelmäßig für Fernsehproduktionen vor der Kamera, wie beispielsweise in den SOKOS Köln, München, Kitzbühel, Donau und Wismar sowie in Der Alte, Die Chefin und Der Staatsanwalt oder in Katie Fforde-Verfilmungen.
Eintrittskarten sind im Vorverkauf zum Preis ab 16 Euro per E-Mail an event@bad-salzuflen.de und telefonisch unter (05222) 952 52 00 sowie zu den Öffnungszeiten der Tourist-Information im Kurgastzentrum (Parkstraße 20) erhältlich. Restkarten, sofern verfügbar, sind an der Abendkasse (ab 19 Uhr) zu erwerben.